Back to nature: Offliner werden, Kurzsternenkunde und süßes Stockbrot (deluxe Rezept vom Ellbogensee)

Abenteuer, Lagerfeuer, draußen leben – das ist ja voll mein Ding, auch wenn man nach Wochen in der Natur von der gesamten Familie und einem selbst  den Dreck erstmal schichtweise abspachteln muss. Neu als Leidenschaft beim Zelten für mich entdeckt ist süßes Stockbrot! Beim Camp am Ellbogensee gab es einen Abend großes Stockbrotessen, schönstes Lagerfeuerplätzchen direkt am See und im Vorfeld v.a. DAS Rezept! Im Selbsttest mit Verkostung haben wir das Ganze über die Wochen noch weiter ausgebaut, die Grundlage zur begeisterten Stockbrotesserin entstanden allerdings genau hier und mit unten aufgeführten Rezept.

NaturCamping am Ellbogensee

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Fortsetzung Camping bei unfassbarem Unwetter und die Verwendung von Gaffatape

Taghelle Blitze, ohrenbetäubendes Donnergrummeln, als ob Zeus mit Streitwagen und Hammer direkt vor unserem Zelt eine mega Party veranstaltet, wir mit zwei kleinen Kindern am Ende eines Berges (wahlweise zukünftigen Erdrutsches) nur durch etwas Stoff getrennt von der Sintflut da draußen… Weiterlesen

Abenteuer Roadtrip: Camping in Deutschland – 1. Station NaturCamping am Ellbogensee

In Berlin stehen vor Unwetter die U-Bahnhöfe voll Wasser, Keller sind geflutet, Straßen gesperrt… wir fahren am nächsten Tag los in den Urlaub… nicht mit dem Flieger weg von den Fluten, nein, zum Zelten vor den Toren des verwüsteten, wasservollen Berlins in den Wald. Heißt ja erstens nicht, dass die Unwetter weiter wüten und zweitens heißt es nicht, dass (nur) 100km entfernt alles bestens und sonnig ist. Eine untrübliche Optimistin packt die Familie ein und stürzt sich ins Abenteuer. Weiterlesen

Sommerausflug zum Alltag machen

Und wenn es nur ein Abstecher für eine Stunde ist, zum Mittagessen oder zum Abendessen… ans Wasser zu fahren lohnt sich i m m e r ! Es ist immer ein Kurzurlaub, macht sofort den Kopf frei. Also statt warme Nudeln zuhause, einfach Nudelsalat in die Dose gepackt und abends noch losradeln oder fahren. Auch unter der Woche oder gerade unter der Woche! Es ist doch jetzt so lange hell. Es gibt einfach gar keine Ausrede nicht ein kleines Picknick draußen am See, am Fluss, am Kanal oder auch an einem kleinen Tümpel zu machen und Kurzurlaub zu tanken. Weiterlesen

Bester Spielplatz der Stadt – Teil 2: Der Bauernhof

Meine kleine Anti-Stadtspielplatzreihe setzt sich fort. Teil 1 gab es hier (klick). Es ist sooooo nervig, ständig auf dem Spielplatz abzuhängen, nur weil es am Praktischsten erscheint. Kann man ja auch mal. Aber sich i.m.m.e.r um den eiiiiinen blauen Eimer zanken, weil der rote total doof ist und eine Herzattacke bekommen, weil die wild schaukelnden Kinder andere vorbeirennende Kinder fast umnieten. Also suche ich auch unter der Woche, am Wochenende aber erst recht, andere outdoor Abenteuer. Am tollsten und einfachsten ist das natürlich, wenn man eine Freundin mit einem Pony hat – boa bin ich ein Angeber. Jaahaaa, so eine Freundin wünsche ich jeder Mama. Warum wird Pony, eigentlich „Pony“ geschrieben, aber nicht Poooony gesprochen? Man sagt doch Ponnnny, kurz und knackig. Naja egal. Falls man diese Freundin mit Ponnnny nicht parat hat, gibt es aber trotzdem in jeder Stadt oder stadtnah Bauernhöfe, Reiterhöfe oder Wiesen, auf denen Kühe und dergleichen rumstehen. Man muss sich halt nur mal aufraffen, den Hintern ins Auto schwingen und los geht´s. Ich war mit den Kindern, ich glaube fünf oder sechs Stunden dort. Die ausgeglichendsten Kinder der Welt, sieht man von meiner Heuschnupfenrotznase ab, die entspannteste Mama der Welt. Nächste Woche bin ich wieder da und ich Stadtkind nehme dann ein Anti-Rotznasen-Pillchen ein und dann ab dafür! Weiterlesen

Bester Spielplatz der Stadt – Teil 1: Der Wald

Spielplatz und nochmal Spielplatz und morgen auch wieder Spielplatz. Für mich, ganz ganz ehrlich, es gibt nichts Sterbenslangweiligeres als der Besuch auf dem Spielplatz. Wenn man sich die Eltern dort genau anschaut, ich bin da sicher nicht die Einzige zu Tode Gelangweilte. Gut das erste Jahr ging noch, da ist alles aufregend mit Kind. Aber jetzt in Jahr drei, puhhhhh, ööööde. Manch einer mag vielleicht nicht solch eine Aversion haben wie ich, Kinder sind in KiTa und man huscht am Nachmittag als Highlight zu Schaukel und Wippe. Das macht sicherlich Spaß. Ich als (mittlerweile bin ich mir des Wahnsinns bewusst) staying home mom, gehe gut und gerne den gesamten Vormittag auf den Spielplatz, um anschließend ebenfalls den gesamten Nachmittag auf dem Spielplatz zu verbringen. Montag, Dienstag, ach was machen wir Mittwoch, richtig auch Spielplatz usw.. Auch das Spielplatz-Hopping macht es nicht besser. Sand hier, Sand da, Klettergerüst da, Herzinfarkt fall da bitte nicht runter, ja toll gemacht…stöhn, es macht mir einfach nur mäßig Spaß. In Kalifornien hatte ich das Glück des ständig guten Wetters, die unsterbliche Spielplatz-Langeweile hat mich allerdings auch da überfallen und ich traf eine Entscheidung: so wenig wie möglich ebendiese Sandarenen zu besuchen.

Spielplatz mag in der Stadt zunächst als die leichteste und einfachste Lösung erscheinen. Ist man wie ich aber komplett genervt von der stressigen Gesamtsituation von diesen Spiel- und Fightarenen („Wuääää das ist aba meine Schaufel!!!“), kommt hier nun meine kleine Reihe an alternativen Vorschlägen! Tufftäää tufftääää tufftääää: Teil 1: Der Wald! Es ist so leicht! Das ist kaum zum Aushalten wie simpel das doch ist. Selbst eine kurze Autofahrt lohnt sich allemal. Vielleicht ist auch ein Park mit Büschen und Bäumen in der Nähe, das tut es auch.Plänterwald Berlin Ausflug Kinder

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Angeberpicknick und hangry Schupfnudeln

Husch, husch, allemann raus! Großartigstes Wetter und bitteschön den ganzen Tag outdoor verbringen und erst abends spät und hungrig wieder zuhause einfallen!

Meine Familie und ich – gut Reiner nehme ich da raus, ihn betrifft das nicht – sind ganz, ganz übel hangry (eine entzückende Wortneuschöpfung hungry/angry meiner Freundin Kadi, die ich sofort in meinen Wortschatz aufgenommen habe, da sie so fruchtbar passend für uns ist.) Alle haben Kohldampf, draußen komplett ausgepowert, Brot gab´s aus Zeitmangel abends schon die letzten zwei Tage. Hektik, Zeitmangel und Hunger sind hier große tägliche Themen. Hier die Lösung: Schnellstes warmes Essen gibt´s in folgender Version bei uns (nicht nur die Wortneuschöpfung für hungrig-wütenden Zustand stammt von Kadi, auch dieses wieder in Erinnerung gerufene Rezept – eventuell aus ähnlicher familiärer Situation heraus wie bei uns):Schupfnudeln mit Gorgonzola

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