Mach´s gut Juni, jetzt kommt der Juli!

Der 30. Juni, Sommeranfang ist vorübergezogen und ich habe den Juni über wieder fast täglich getippselt. Über was eigentlich? Hier die bombastische Zusammenfassung:Plänterwald Berlin Ausflug Kinder(So sehen Stirnfalten aus, wenn keine Filter sie glatt gebügelt haben :-D, vielleicht doch ein Pony? Zum Spachteln oder photoshoppen hab ich ja keine Zeit.)

Schmunzelndes gab es hier, hier, hier und hier. Und einen ersten Praktikanten konnte das Unternehmen verzeichnen (klick). Ach und noch mehr, aber ich kann nicht alles verlinken, gut das noch, weil ich da ein Held bin. Weiterlesen

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Frühkartoffelsalat für Faule

Ich bin ja heldenhafte Massenköchin, da hier massenhaft gegessen wird und gerne Gäste da sind. Ich liebe das auch. Es muss schmecken, gut aussehen und schnell sein, bitte auch praktisch, ich bin nämlich eine faule Köchin. Lieber tanzen beim Kochen als Kartoffeln schälen.

Also ist die Frühkartoffelzeit, meine liebste Kartoffelzeit. Da wird nämlich nix geschält. Im Rest vom Jahr gibt´s hauptsächlich… äh… keine Kartoffeln. Weiterlesen

Hinter den Kulissen des Blogs

So profi sieht es aus, wenn ich in der Rumpelküche food-Fotos mache ;-D

Meine Mama hat mich erwischt: Weiterlesen

Kindergeburtstagsvorbereitung: full time business

Heute auf dem Spielplatz bei der Unterhaltung mit meiner Mamafreundin ist mir eingefallen, das meine Tochter ja bald Geburtstag hat. Huch. Und nochmal Huch.

Dann habe ich weiter überlegt, unter den Tisch fallen lassen kann man das bei einer Dreijährigen leider wirklich nicht. Da müssen also Freunde her, entsprechend Einladungskarten, entsprechend Geburtstagskuchen, Kerzen, außerdem Geschenke, Getränke für alle, bei dieser Hitze dreimal soviel Getränke (Auweia wie soll das bloß in diesen Kühlschrank passen). Giveaways, Geschenketüten für die Kindergäste, habe ich heute erfahren, gehören auch dazu. Puhh, ich bin echt ein Anfänger. Wir haben das Kindergartenniveau noch nicht erreicht, wir sind Hippies und Homies. Luftballons wünscht sich das Mädchen. Gut, ist notiert. Ein Ort zum Feiern, möglichst draußen, möglichst mit Toiletten, möglichst kein Regen. Dann am Besten eine Mottoparty wie man das jetzt eben macht: Waldelfen, Prinzessin, Piratenparty, sowas in der Art. EM? Vielleicht einfach EM und Fußball spielen?!!! Weiterlesen

Schokobombe für den glücklichen Hüftgold-Moment

Meine Freundin Nici, ebenfalls eine Liebhaberin der schnellsten und dennoch leckersten Küche hat mir ein enormes Rezept verraten. Es läuft unter dem Titel Brownie. Meine beiden Ami-Profis (Reiner und Kadi) behaupten, das sei kein Brownie, eher ein Schokofudge. Fudge, Brownie, ich weiß es nicht. Bei mir läuft es jetzt unter dem Titel Schokobombe, da weiß doch jeder was mit anzufangen oder?Rezept Brownie

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Mir strahlt die Sonne aus jeder Pore!

Babysitter sind am Start, die Großeltern sind da! Whooop whooop! Ich fahre allein (!!!) ohne Anhang (!!!), ohne Rucksack voller Windeln (!!!), ohne Sandspielzeug (!!!) nur mit mir selbst mit lauter Musik, die ich hören möchte (meine Zweijährige Tochter hat nämlich bereits einen ausgeprägten Musikgeschmack und mimt den Musikauswahl-Dirigenten im Auto „Nein Mama, dath nich! Ja, ja dath, dath lauta!“). Alle Fenster sind runter, ich brause mit Sonne aus jeder Pore strahlend durch die Großstadt. Kein Stop and Go, alle machen mir Platz. Finde ich super. Kein Parkplatz, macht aber nichts, ich habe ja Zeit ohne Ende und bin erstmalig ohne geschwitzt zu sein unfassbar pünktlich. Also natürlich liebe ich das Leben als Mama über alle Maßen, das immer was los ist, immer eine Quasselstrippe als Gesprächspartner da ist, das ist alles wunderbar. Aber mal einen Tag meine persönliche Auszeit um 150 Sachen zu erledigen, ist einfach wunderbar.

Mein erster Termin ist: Zahnarzt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal allein, nicht hochschwanger, halb am Stillen, mit schlafendem Baby auf dem Bauch beim Zahnarzt war. Weiterlesen

Armut und Studenten, wie das zusammenpasst

Armut und Student sein, das passt in Deutschland nicht zusammen. Zumindest nicht in dem Ausmaß wie es mich gerade beschäftigt. Ich habe hier in Deutschland studiert, hatte immer sämtliche Nebenjobs gleichzeitig, um über die Runden zu kommen. Als es richtig knapp war, bin ich Blutplasma spenden gegangen, zeitweise, alle drei Tage. Die Narben in den Armbeugen habe ich immer noch. Ich habe es gehasst, aber die Situation gab gerade nichts anderes her, um jemanden anzupumpen war ich zu stolz. Wenn ich mir die Male anschaue, auch nach zehn Jahren noch, erinnere ich mich, wie arm und verzweifelt ich mich damals gefühlt habe. Wirklich verflucht habe ich es, dort mehrmals die Woche von einer Maschine ausgepumpt zu werden, dann mit zimmerkalter Kochsalzlösung wieder vollgepumpt zu werden. Zwischendrin gab es in die Vene immer irgendein Zitronenzeugs wegen der Blutgerinnung, das habe ich dann bitter auf der Zunge geschmeckt. Eklig und degradierend. Mal Blutplasma zu spenden hat sicher etwas Heldenhaftes, es als Nebenjob zu betreiben gab mir ein schlechtes Gefühl. Aber ich war auch stolz, das ich diese Zeit meistere, es allein schaffe, einen prima Abschluss hinlege und zwar zeitnah, dann durchstarte. Alles nur eine Phase, um letztendlich zu gewinnen. So war es auch. Weiterlesen